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DAS BEWERBUNGS - FOTO


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Finger weg von Billigfotos!

Es stimmt, laut AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz; in Kraft seit 14.08.2006) dürfen Bewerbungsfotos vom Arbeitgeber im Rahmen seiner Stellenausschreibung nicht mehr gefordert werden.
In Deutschland(!) ist es allerdings nach wie vor Usus und nahezu zu 100% üblich, einer Bewerbungsmappe an entsprechender Stelle ein Foto beizufügen.
Und die Arbeitgeber erwarten es i.d.R. auch - trotz Gleichbehandlungsgesetz.

Strahlemann mit Daumen  hoch (fotolia)
Daher gilt auch weiterhin - gut gemachte, kurz gesagt professionelle Bewerbungsfotos, die seriös aber gern "mit Pfiff" und je nach Einsatzgebiet / Berufssparte auch mal ausgefallen sein dürfen, sind heute und zukünftig wichtig für eine erfolgreiche Bewerbung!
Warum?
Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist wieder groß und schläft nicht! Das Bewerbungsfoto ist Ihr Sympathieträger Nr.1 in Ihrer Bewerbungsmappe – darum niemals Billigphotos! (wenn Sie nicht bereit sind, das Geld auszugeben, das ein professionelles Bild nun mal kostet, dann lassen Sie das Foto lieber gleich ganz weg!)
Das Foto in der Bewerbungsmappe erfüllt nicht den Zweck, dem Arbeitgeber oder seinen Mitarbeitern zu ermöglichen, Sie vor Ihrem Vorstellungsgespräch bereits im Treppenhaus identifizieren und Sie mit Ihrem Namen ansprechen zu können! Daher ist das früher übliche Passfoto auch in keinster Weise ausreichend!
Vielmehr muss das Motto Ihrer Bewerbung sein - und in besonderem Maße gilt dieses für das Foto:
“Ich werbe für mich selbst”! Ihr Bild ist Ihre Visitenkarte - es spricht und punktet für Sie oder es handelt Ihnen Sympathie-Minuspunkte ein, gegen die Sie mit Ihren weiteren Bewerbungsunterlagen werden punkten müssen.

Deshalb beachten Sie bitte die folgende Grundsätze:

  • Grundsätzlich kein Automaten- oder Passbild oder Urlaubsfoto
    • aber bei privaten Digicam- oder sonstigen selbstgemachten Bildern gilt:
      wenn Sie ein Foto haben, auf dem Sie besonders sympathisch daherkommen, Sie auf dem Bild adäquat gekleidet sind (akkurate Frisur, etc.!), das Bild qualitativ in Ordnung ist und Sie in der Lage sind, Ihr Bild digital so zu bearbeiten, um es als Bewerbungsfoto zu nutzen - why not?!
  • Zur Befestigung auf dem Deckblatt oder Lebenslauf einen Klebestift benutzen (keine Büroklammer!!!) oder das Bild einscannen und mit ausdrucken - nur bei sehr guten Druckergebnissen zu empfehlen!
  • Die eingeklebten Bilder zuvor auf der Rückseite mit Namen und Geburtsdatum versehen - notwendig für den Fall, wenn sich das eingeklebte Foto aus irgendeinem Grund wieder ablösen sollte.
  • max. ca. sechs Monate alte Bilder verwenden - Sie wollen doch nicht als "Überraschungspaket" zum Vorstellungsgespräch kommen?!
  • Für die jeweilige Branche und Stelle eine angemessene Kleidung aussuchen, die nicht zu auffällig sein sollte.
  • Schwarz/Weiss-Bilder sind wieder angesagt - je qualifizierter und je höher Ihre Stelle angesiedelt ist, umso mehr sollten Sie über diese Variante - ebenso chic ist "Sepia" (Nostalgiefarbe)- nachdenken.

Die Investition in ein überzeugendes Bild lohnt sich!

Daher ist es sinnvoll, die Erfahrung von Profis zu nutzen. Bestehen Sie aber auf richtigen „Bewerbungsfotos“, und der Fotograf soll vorab wissen, auf welche Stelle Sie sich bewerben.
Ein erfahrener Bewerbungsfotograf wird Ihnen auf dem Bild dann das passende "Image verpassen".

>>> nur einen Klick weiter!


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